Anästhesiologie und Intensivmedizin

Anästhesie

Bei unseren Spezialisten der Anästhesie sind Sie bei allen Behandlungen rund ums Thema Narkose in guten Händen.

Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum der modernen Anästhesie.

Anaesthesie

Intensivmedizin

Unsere Intensivmediziner kümmern sich um schwer erkrankte und Notfallpatientinnen und -patienten.

Dafür steht ein eingespieltes Team rund um die Uhr zur Verfügung.

Intensivmedizin zerbst

Intensivmedizin

Auf unserer Intensivstation behandeln wir jährlich rund 700 Patientinnen und Patienten mit internistischen Erkrankungen und nach schweren Operationen. Vier moderne Zimmer ermöglichen beste medizinische und pflegerische Betreuung rund um die Uhr.

Intensivpflichtige Erkrankungen zerbst

Intensivpflichtige Erkrankungen

Je nach Schwere einer Erkrankung können Mediziner entscheiden, ob Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Auch plötzliche Ereignisse können dazu führen, dass Patientinnen und Patienten in unsere Obhut kommen.

Das kann folgende Ursachen haben:

  • lebensbedrohliche Krankheit
  • Unfälle mit schweren inneren und äußeren Verletzungen
  • schwere Operation
  • ungeplante Komplikationen während der Behandlung
  • drastische und plötzliche Verminderung des Gesundheitszustandes

Nach Rücksprache mit unseren ärztlichen Kollegen der anderen Fachbereiche planen wir den Aufenthalt auf der Intensivstation und die notwendigen Therapien. Auch für den Notfall sind wir bestens gerüstet.

Therapie auf der Intensivstation

Je nach Erkrankung stehen Patientinnen und Patienten in der Intensivmedizin zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Moderne Medizintechnik hilft uns auch bei der Überwachung des Gesundheitszustandes.

Folgende Therapiemöglichkeiten werden angeboten:

  • medikamentöse Therapien (u. a. bei Schmerzen und zur Normalisierung entarteter Vitalwerte)
  • künstliche Beatmung
  • Notfalldialyse
  • ständige Reanimationsbereitschaft (für die gesamte Klinik)
  • kontinuierliche Überwachung der Körperfunktionen

Gern stehen wir Ihnen für weitere Auskünfte auch persönlich beratend zur Seite.

Anästhesiologie

Unsere Anästhesistinnen und Anästhesisten wenden je nach Eingriff jene Narkoseform an, die für die Operation geeignet ist und mit den Patientinnen und Patienten in einem Vorgespräch festgelegt wurde.

Narkosenformen

Vollnarkose

Eine Vollnarkose versetzt die Patientinnen und Patienten in einen schlafartigen Zustand. Dafür wird meist ein Medikament über die Vene gespritzt.

Für Ihre Sicherheit ist der Anästhesist während des gesamten Eingriffs anwesend und überwacht mithilfe modernster Technik die Atmung, Herztätigkeit und andere wichtige Parameter der Patientinnen und Patienten.

Regionalanästhesie (Teilnarkose)

Viele Eingriffe werden heutzutage auch mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt und sind so noch schonender
für Patientinnen und Patienten.

Diese Möglichkeiten bestehen in unserer Abteilung:

  • Rückenmarksnahe Verfahren zur Narkose der unteren Extremitäten
  • regionale Betäubung an Armen oder Beinen
  • örtliche Betäubungsverfahren (werden in der Regel vom Operateur selbst durchgeführt)

Bei Risikopatienten kann die zusätzliche Überwachung lebenswichtiger Körperfunktionen durch den Anästhesisten
notwendig sein („Stand by“), obwohl die örtliche Betäubung durch den Operateur erfolgt.


So läuft eine Operation ab

Von der Vorbesprechung bis zum Aufwachraum – in unserer Klinik folgt jeder operative Eingriff einem festen Ablauf.
Hier geben wir Ihnen einen Überblick.

Anästhesiologie – Operationsablauf:
  1. Vorgespräch
    Bei Ihnen ist ein operativer Eingriff in unserer Klinik geplant. Nach der Besprechung der Operation mit ihrem behandelnden Arzt in unserem Haus kommen Sie zum Vorgespräch.
    Hierin klären wir:
    – welche Narkoseform für Ihren Eingriff passend ist,
    – welche Medikamente oder Techniken für die Narkose eingesetzt werden,
    – ob Sie Vorerkrankungen oder Allergien haben und wie Ihr gesundheitlicher Zustand ist,
    – welche Risiken und Nebenwirkungen eine Narkose haben kann.
  2. Operationskleidung
    Sind alle Abläufe mit Ihnen besprochen, werden Sie je nach Eingriff umgezogen oder ziehen sich nahe den Operationssälen selbst um. Zum Eingriffstermin werden Sie abgeholt – ob im Bett von der Station oder zu Fuß von den Umkleideräumen.
  3. Transport in den OP
    In den OP-Bereich werden Sie nun liegend gefahren. Im Operationssaal angekommen, erklären wir Ihnen noch einmal, was genau vorgenommen wird. Auch das Team und die Ärzte besprechen sich nun nochmals anhand einer Checkliste um Verwechselungen auszuschließen. Wir nennen das „Team-Time-Out“ und führen dies mit großer Sorgfalt durch.
  4. Narkose
    Nun erfolgt die Vollnarkose oder die regionale Betäubung. Bei einer regionalen Betäubung können Sie zusätzlich ein leichtes Schlafmittel erhalten – dies besprechen wir im Vorfeld.
  5. Während des Eingriffs
    Während des Eingriffs sind wir immer an Ihrer Seite und haben Ihre gesundheitlichen Werte im Blick. Selbst bei einem Stromausfall kann Ihnen dank Notstromaggregaten und zusätzlichen Sicherungen nichts geschehen.
  6. Aufwachphase
    Nach Ihrem Eingriff werden Sie aus dem OP in den sogenannten Aufwachraum gebracht. Je nach Narkoseform und Eingriff verbringen Sie hier noch einige Zeit, um sich zu erholen. Über Ihre Entlassung aus dem Aufwachraum informiert Sie eine erfahrene Pflegekraft, die dauerhaft im Aufwachraum anwesend ist und gewährleistet, dass Sie den Eingriff gut überstanden haben.

 

OP-saal zerbst

Unsere Operationssäle

In drei modernen Operationssälen führen wir täglich geplante Eingriffe durch. Unsere Operationssäle sind mit modernster Eingriffs- und Narkosetechnik ausgestattet.

Die räumliche Nähe zum Aufwachraum zur Überwachung von Patientinnen und Patienten nach einer Operation bieten Ihnen größtmögliche Sicherheit.

Narkose vor dem operativen Eingriff

Direkt angeschlossen an die Operationssäle befinden sich Narkoseräume. Hier erhalten Patientinnen und Patienten vor dem Eingriff die vorab festgelegt Betäubung – ob als Vollnarkose oder als Lokalanästhesie.

Fragen und Antworten zur Narkose

Unsere Anästhesistinnen und Anästhesisten können dadurch sicher sein, dass Ihr Magen leer ist und kein Mageninhalt während einer Narkose in Ihre Luftröhre fließt. Eine Ausnahme sind meist Medikamente, die Sie dauerhaft einnehmen. Wie damit umzugehen ist, wird im Vorgespräch geklärt.

Wachheitsphasen während einer Vollnarkose kommen äußerst selten vor. Lediglich bei 0,1 bis 0,2 Prozent aller Fälle ist so etwas bekannt.

Anhand der Hirnströme und der Pupillengröße oder bei Blutdruck- bzw. Pulsanstieg, vermehrtem Tränenfluss oder einem Schweißausbruch schätzen wir die Narkosetiefe ein und können so die Medikamente entsprechend dosieren.

Die meisten Patienten haben nach dem Aufwachen aus einer Vollnarkose kaum Beschwerden. Wenn es Beschwerden gibt, sind dies häufig Übelkeit oder Zittern. Diese können im Aufwachraum, in dem sich alle Patienten nach einer Operation zunächst befinden, jedoch sofort behandelt werden.

Durch den Beatmungsschlauch, der Ihre Atmung während der Vollnarkose unterstützt, kann es in einigen Fällen zu einer vorübergehenden Heiserkeit kommen. Diese klingt nach ein bis zwei Tagen wieder ab.

Noch im Vorgespräch klären wir die Beschaffenheit Ihrer Zähne ab und legen fest, was getan werden muss, um eine sichere Narkose bei Ihnen durchführen zu können.

Nein. Im Vorgespräch legen wir fest, welche Narkoseform für Sie und den geplanten Eingriff die beste ist. Das kann auch eine lokale Betäubung, die Regionalanästhesie, sein.


Team

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Johannes Rhein
Chefarzt

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Andrea Meiling
Chefarztsekretärin

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Dr. med. Daniel Klepzig
Leitender Oberarzt & Leiter der Notaufnahme

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Lutz Jacobi
Leitender Oberarzt & stellvertretender Leiter der Notaufnahme

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Dieter Hoffmann
Oberarzt

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Vhola Hryp
Leitende Oberärztin der Intensivstation

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Dr. rer. nat. Peter Röhnert
Oberarzt

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Oliver Polo Pallares
Oberarzt

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Miguel Teixera
Oberarzt

Fach- und Assistenzärzte

Gregor Pintschovius

Facharzt für Viszeralchirurgie

Hanna Maslava

Assistenzärztin Anästhesiologie und Intensivmedizin

Kontakt

Anästhesiologie und Intensivmedizin

Andrea Meiling
Chefarztsekretärin

Erreichbarkeit: Mo bis Fr 8:00–12:00 Uhr

03923 739 330

03923 739 170

andrea.meiling@gz-zerbst.de

Intensivstation (Bettenhaus | EG)

Ulla Mittenzwey
Stationsleiterin

03923 739 276


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